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Uraufführung des Musicals „Rockin‘ Rosie“ im Gärtnerplatztheater

Am 9. Dezember findet die Uraufführung des Musicals »Rockin‘ Rosie« von Wolfgang Böhmer und Peter Lund auf der Studiobühne des Staatstheaters am Gärtnerplatz statt. In der Hauptrolle des Auftragswerkes ist als »Roswitha Murr« die Bayerische Kammerschauspielerin Dagmar Hellberg zu sehen. Das Kammermusical wird inszeniert von Nicole Claudia Weber, die am Gärtnerplatztheater zuletzt das Komische Oratorium »Monty Python’s Das Leben des Brian« mit großem Erfolg auf die Bühne brachte.

Zum Inhalt

Was tun, wenn die glorreichen 70er Jahre in der Schwabinger Band-Garage viel zu lange her sind und man urplötzlich selbst den 70. Geburtstag feiert? Roswitha »Rosie« Murr lädt zu einer rockig-fetzigen Geburtstagssause mit Haschkeksen und den Weggefährten von damals! Doch dann steht auf einmal Enkelin Hanna auf der Jagd nach einer lukrativen Immobilien-Erbschaft vor der Tür. Und mit ihr landen all die bis dato sorgsam unter den Teppich gekehrten Themen der Vergangenheit zwischen Cremeschnittchen und viel Musik mitten auf Rosies Geburtstagstisch!

Seit mehr als 20 Jahren feiern Peter Lund und Wolfgang Böhmer Erfolge mit ihren klein- bis großformatigen Musicals. Stets auf der Höhe ihrer Zeit, packen sie darin Gegenwartsstoffe schonungslos an und bringen sie lustvoll mit Sinn für Humor wie für Hintersinn auf die Bühne, mehrfach ausgezeichnet mit dem »Deutschen Musical Theater Preis«. Jetzt arbeiten sie erstmalig in München und kreierten gemeinsam mit Ensemblemitgliedern des Gärtnerplatztheaters ihren neuesten Streich – wie immer höchst unterhaltsam und garantiert mit viel Musik.

weitere Infos unter: Rockin' Rosie

Newsletter Oktober 2022

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Aus dem Inhalt:

Die Oper ist tot - Es lebe die Oper!

... so heißt eine Ausstellung in der Bundeskunsthalle Bonn.

Zu dieser Ausstellung hat die Bundeskunsthalle einen sehr schönen Film produziert: Un vaggio in Germania - Eine kleine Reise durch die deutsche Opernlandschaft. In diesem knapp halbstündigen Film werden 5 Opernhäuser, die jeweils einen ganz besonderen Charakter und eine eigene Entstehungsgeschichte haben, vorgestellt:
Am Staatstheater Meinigen, dass durch den Theaterherzog Georg II. eine für ein deutsches Provinzfürstentum außergewöhnliche Stellung hatte, startet die Reise.
Es geht weiter nach Dresden. Mit der Semperoper wird ein Opernhaus vorgestellt, dass heute insbesondere auch einen touristischen Charakter aufweist. Ganz viele Besucher*innen kommen nach Dresden, um dieses wunderschöne Opernhaus zu erleben. Der höfische Glanz ist hier gepaart mit einer besonderen Geschichte des Hauses: Der Architekt Gottfried Semper hat hier dem wettinischen Königshaus ein Theater hingesetzt gleichwohl er aufgrund seiner revolutionären Gesinnung aus Sachsen verbannt war. Und genauso war der Widerspruch beim Wiederaufbau: Hier ließ die DDR-Führung eine Haus wiedererrichtet, dass den Glanz des Feudalismus in sich trägt.
Genauso wie Dresden lag auch Frankfurt am Main nach dem Zweiten Weltkrieg in Schutt und Asche. Hier waren es die Bürger*innen, die nun die Initiative ergriffen, einer europäischen Finanzmetropole ein Opernhaus zu geben. Der Film zeigt hier auch auf, wie sich dieser Einsatz von der selbstlosen Spendenbereitschaft zu dem zielgebundenen Sponsoring entwickelt.
Der Film schließt mit der Reise zum Landestheater Detmold, ein Mehrspartenhaus. Das sind viele Stadttheater auch, Detmold ist hier aber auch etwas ganz besonderes: Es ist auch die größte Reisebühne Europas. Fast die Hälfte der 600 jährlichen Vorstellungen, werden in Nordrhein-Westfalen, dem übrigen Deutschland und sogar im angrenzenden europäischen Ausland gespielt. Es ist ein Haus, dass eng im Herzen der Detmolder und der lippischen Bevölkerung ist, aber auch die Oper in Orte bringt, die keinen so leichten Zugang zu dieser Kunstform haben.
Bevor jedoch die Reise im lippischen Detmold schließt, zeigt der Film auch ein Volksopernhaus. Im deutschsprachigen Raum gibt es noch drei davon, neben der Volksoper Wien und der Komischen Oper Berlin ist es unser Gärtnerplatztheater. Aber hier müssen wir nun nichts schreiben, das Haus kennen wir zu gut und schauen Sie den Film an. Es lohnt sich.

Der Film von Toni Schmid, ehemaliger Ministerialdirigent im Bayerischen Kulturministerium hat hier wunderschöne Bilder der Häuser zusammengestellt und Theaterschaffende zu Wort kommen lassen. Der Film ist auf YouTube zu finden. Klicken Sie einfach auf das Bild:

Un baggie in Germania - YouTube

Ab der Spielzeit 2023/24 Opernstudio am Gärtnerplatztheater

Im Gespräch beim Ö1-Klassik-Treffpunkt kündigte Josef E. Köpplinger einen Termin an, wann das lange geplante Opernstudio am Gärtnerplatztheater startet. Zur Spielzeit 2023/24 wird nun das Opernstudio nun Wirklichkeit.
Gärtnerplatztheater
© Christian POGO Zach

Das Opernstudio bietet 4 jungen Sängerinnen und Sängern die Möglichkeit, nach dem Studium erste Erfahrungen an einem der führenden Häuser für buntes Musiktheater zu sammeln. Der Schwerpunkt liegt auf Opera comique, Spieloper und klassischer Operette. Gerade die Verbindung zwischen Gesang und Sprache ist das Plus, dass hier erarbeitet wird.

Die Leitung wird Stephen Delany haben. Die Schirmherrschaft wird Franz Herzog von Bayern übernehmen.

Theaterflomarkt - Spielzeiteröffnung 2022/23

Die neue Spielzeit hat begonnen. Am 17. September 2022 pünktlich um 14 Uhr begrüßte Staatsintendatn Josef E. Köpplinger die ersten Besucher des Theaterflohmarkts im Gärtnerplatztheater. Das Haus füllte sich schnell. Die Wiesn schien keine Konkurrenz zu machen. Die Publikumsgaderoben waren prall gefüllt mit Kostümen, Maske und weiteren Accessoires, die reißenden Absatz fanden. Erinnerungen an viel tolle Inszenierungen, die nicht mehr auf dem Spielplan stehen werden, kamen wieder.
Großen Andrang gab es bei er Tombola. Viele glückliche Gesichter waren hier zu sehen, wenn man Karten für viele tolle Vorstellungen gewann, genauso gab es CDs, private Backstagesführungen und viele andere tolle Preise.
Im Pausenfoyer sangen derweil Solistinnen und Solisten des Hauses und gaben einen Blick auf ihr Können.
Auch der Freundeskreis war vor Ort und konnte die Besucherinnen und Besucher begrüßen. Es gab interessante Gespräche und bestimmt trifft man sich im Theater wieder, denn auch der Andrang an der Kasse war enorm, denn hier gab es für die Vorstellungen der nächsten drei Monate einen satten Rabatt auf die Karten.
Es war ein toller Erfolg für alle, die mitwirken konnten.
Am Abend gab es dann in der ersten Vorstellung dieser Spielzeit wieder Standing Ovation für das Ensemble des neuen Erfolgsmusicals Tootsie.

Newsletter September 2022

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Aus dem Inhalt:

Infostand beim Kostümverkauf

Kostüme, Hüte, Perücken gab es am 23. Juli 2022 zuhauf im Gärtnerplatztheater. Der Fundus musste geräumt, um Platz für Neues zu schaffen. Und die Menschen kamen, um sich das ein oder andere zu sichern; sei es für den nächsten Fasching oder als Andenken an eine tolle Inszenierung. Die Gründe waren genauso vielfältig wie das Angebot.
Daneben gab es nette Gespräche. Der Freundeskreis war mit einen kleinen Infostand vertreten. Da wurde die Wartezeit immer kürzer. Und das bei Verspätungen im Einlass...

Newsletter Juli 2022

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Aus dem Inhalt:

Fünf Jahre #wiederamPlatz

5 Jahre spielt das Gärtnerplatztheater wieder am angestammten Platz. Die Freundinnen und Freunde des Gärtnerplatztheaters nahmen dieses kleine Jubiläum zum Anlass, das Theater von seiner unbekannten Seite hinter der Bühne zu besuchen und ihm aufs Dach zu steigen.

Eine Teilnehmerin: "Es war eine kurzweilige und beeindruckende Führung. Dazu kam eine Runde auf der Drehbühne die auch ein besonderes Erlebnis war. Der Blick hinter die Kulissen zeigt wieviele Rädchen und Räder im Theater für eine Aufführung ineinander greifen müssen."

Mitgliederversammlung am 4. Juli 2022 mit Probenbesuch Tootsie

Um 18 Uhr trafen sich über 30 Freundinnen und Freunde im Gärtnerplatztheater. Peter Kleiner empfing uns und wir durften im ersten Rang Platz nehmen. Damit hatten wir den besten Blick auf die Bühne und erlebt als Erste das Musical Tootsie hautnah.
Für uns war jedoch die Hauptprobe zur Pause zu Ende und die Mitgliederversammlung startete im Foyer des Theaters. Der Vorsitzende Herr Hofer begrüßte die Mitglieder und dankte dem Theater, für die Möglichkeit der Probe beizuwohnen.
Es gab einen Überblick über das abgelaufene Vereinsjahr. Viele Aktivitäten haben die Freundinnen und Freunde zusammengebracht: So konnten weitere Proben besucht werden, ein Stadtrundgang fand statt, man fuhr zu einer Freilichtaufführung nach Augsburg und besuchte die Isarphilharmonie im Gasteig HP8. Der Stammtisch nach dem Premierenfieber konnte sich etablieren und soll nach einhelliger Meinung der Anwesenden in dieser Form fortgeführt werden.
Für diese und die kommende Spielzeit sind wieder viele Veranstaltungen geplant. Es wurde diskutiert, ob die Jahresfeier als Weihnachtsfeier vor den Feiertagen oder als Neujahrsempfang nach den Feiertagen stattfinden soll. Mit einer kleinen Mehrheit sprach sich die Versammlung für eine Weihnachtsfeier aus.

Zwischendurch überraschte uns der Staatsintendant Josef E. Köpplinger mit seinem Besuch und dankte für die Unterstützung des Theaters. Er rief dazu auf, Werbung für Besuche im Theater zu machen und das Theater weiter zu fördern.

Zum Abschluss diskutierte die Versammlung wie man den Besuch mit günstigen Angeboten attraktiver gestalten könnte. Des Weiteren wurde wieder nach der Möglichkeit der Teilnahme an Generalproben gefragt. Zum Premierenfieber wünscht man sich schon die Möglichkeit das Programmheft zu kaufen oder andere Infos zum Stück schriftlich zu erhalten.
Anschließend unterhielt man sich noch bei einem Getränk und Häppchen.

Es ist viel zu heiß ...

meinte das Ensemble von Kiss me, Kate in Augsburg.
Unsere Mitglieder, die bei der ersten Theaterfahrt des Freundeskreises dabei waren, sahen auf jeden Fall sehr fröhlich aus, als wir die Freilichtbühne verließen.

Am frühen Nachmittag traf sich unsere kleine Gruppe am Münchner Hauptbahnhof. Mit dem 9-Euro-Ticket ausgestattet fuhren wir nach Schwaben und lernten etwas die Stadt kennen. Dann ging es in einen urigen Wirtshaushof und es wurde gemütlich. Nette Geschichten wurden ausgetauscht. Einen Blick von einer besonderen Perspektive auf die Freilichtbühne in denkmalgeschützten Raum folgte, bevor es dann in die Vorstellung ging.

Das große Ensemble überraschte alle. Die bekannten Melodien und der Witz dieser Inszenierung sowie das ganz besondere Ambiente dieser Freilichtbühne machte einfach Lust auf mehr...

Newsletter Mai 2022

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Aus dem Inhalt:

Der Freundeskreis fördert: Uraufführung des Musicals "Mata Hari"


Auch in der Spielzeit 2022/2023 fördert der Freundeskreis wieder eine Produktion. Nach "Die Fledermaus" in der Spielzeit 2021/2022 steht jetzt ein Musical auf dem Plan. Corona-bedingt wird dieses Auftragswerk ein Jahr "verspätet" das Licht unseres schönes Theaters erblicken.
Das renommierte deutsche Autorenduo Marc Schubring (Musik und Konzept) und Kevin Schoeder (Libretto und Konzept) hat die Arbeit schon vor 2 Jahren dazu aufgenommen, wie einer Mitteilung des Gärtnerplatztheaters vom Oktober 2020 bereits zu entnehmen war.
Mata Hari, die als Sinnbild der Erotik galt, sich dann aber als mutmaßliche Doppelspionin in politische Machtspiele verstrickte und zum Tode verurteilt wurde, war als verkannte Vorreiterin der modernen Frau ihre Zeit weit voraus.
Das Musical erzählt von ihrer Flucht aus der frühen Ehe in Java, ihrer Suche nach Identität und Macht. Mythos und Wirklichkeit prallen aufeinander.
Wir sind gespannt und warten sehnsüchtig auf die Uraufführung.

Freundinnen und Freunde unterwegs: Führung im Gasteig HP8 mit der Isarphilharmonie

Der Gasteig muss saniert werden. Das größte Kulturzentrum Europas ist in die Jahre gekommen und wird fit gemacht für die nächsten Jahrzehnte. Eine große Pause für die Kultur einlegen, ist keine Option. Deshalb wurde ein Interim beschlossen und umgesetzt. Auf dem Gelände der Stadtwerke München in Sendling, wo einst Wartungen für das Kraftwerk erfolgten, finden alles Einrichtungen, die wir aus Haidhausen kennen, ein neues, vorübergehendes Zuhause.
Kern bildet die alte Trafohalle. Sie ist Treffpunkt, Foyer der Isarphilharmonie, Kommunikationsort, beherbergt die Stadtbibliothek und vieles mehr.
Dahinter ist die ganz aus Holz gebaute Isarphilharmonie mit über 1800 Plätzen. Nachhaltigkeit war hier oberstes Prinzip. Der Saal könnte nach seiner Nutzung hier wieder ab- und an einem anderen Ort wieder aufgebaut werden. Ob das geschieht, liegt ganz sicher auch am Publikum
Die Teilnehmer*innen an dieser Führung haben auf jeden Fall ganz viel erfahren. Unser aller Dank gilt Kathrin Metzner, die mit großer Begeisterung für das Gelände, die Bauten und die Nutzung uns mitgerissen hat.

Newsletter April 2022

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Newsletter März 2022

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Newsletter November 2021

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